AHV-Abrechnungsbogen

AHV-Abrechnungsbogen müssen bis und mit 1983 dauernd aufbewahrt werden. Dies ist notwendig, weil bis 1983 keine zentrale Erfassung der individuellen Konten erfolgte. Verliert ein AHV-Zahler seinen Ausweis, müssen anhand der verschiedenen Abrechnungsorte seiner ehemaligen Arbeitgeber die eingezahlten Beträge mühsam zusammengetragen werden. Die Arbeitgeber-Abrechnungsbogen sind die einzigen Hilfsmittel, um die genauen Werte zu rekonstruieren.

Durch die jahrzehntelange Benutzung verschleissen die Abrechnungsbogen. Das Aus- bleichen der Schrift kann die Information teilweise unleserlich machen. Die Mikrover- filmung bezweckt die Erhaltung der reinen Informationen und spart zudem Platz.

 

Vorgehen
Die zur Verfilmung freigegeben Karten werden nach Wunsch und Absprache mit dem Kunden aufgearbeitet und für die Verfilmung bereitgestellt. Im Normalfall werden die Un- terlagen nach Jahrgang und in alfabetischer Reihenfolge verfilmt. Um Kosten zu sparen werden nicht verfilmungswürdige Unterlagen wie Doppel, Entwürfe etc. kassiert.

Akten mit Format A4 werden auf 16mm-Rollfilm aufgenommen. Dank einer fortlaufenden Nummerierung ist eine schnelle Kontrolle auf Vollständigkeit möglich.

AHV-AB

 

Nach der Verfilmung werden die Dos- siers in ein A6-grosses Mikrofilm-Jacket jacketiert. Eine individuelle Be- schriftung der Jackets ermöglicht eine schnelles zurechtfinden.

 

 

Je nach Bedarf wird ein Arbeitsjacket (Diazokopie) erstellt. Diese wird am Ende des Auf- trages zusammen mit schriftlichen Definitionen, welche Auskunft über Art und Menge der verfilmten Unterlagen geben, dem Kunden übergeben. Die Original-Jackets werden in speziellen Datentresoren bei uns eingelagert. Einzelheiten hierzu werden im Tresorierungsvertrag geregelt.

Auf Wunsch werden die Karten digital aufgearbeitet und in das hauseigene Softwaretool integriert. Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

Gerne erarbeiten wir mit Ihnen zusammen einen Mehrjahresplan zum optimalen Vorgehen. Sie erreichen uns unter 056 610 45 60.